Bergzentrum Domažlice

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Hotels

Berghotel Sádek*** ab 16 €/Nacht
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Angebote

Hotelunterkunft ab 16 €/Nacht
Verschönerungskur ab 70 €/Nacht
Wellness Wochenende ab 42 €/Nacht
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Geschichte

Die Umgebung von Domažlice wurde bereits im 13. Jh. v. Chr. besiedelt. In den 9.-10. Jh., als sich der erste tschechische Staat bildete, entstand in der unmittelbaren Nähe der heutigen Stadt die Burgstätte Tuhošť, die der ganzen Region den Namen gegeben hat und bis heute im deutschen Namen der Stadt – „Taus“ erscheint. Die ältesten historischen Erwähnungen über die Markt- und Zollstätte Domažlice stammen aus dem Jahr 993. Ihre Gründung resultierte aus der Bedeutung der Handelsstraße von Böhmen nach Regensburg. In der Ortschaft stand schon in der 1. Hälfte des 11. Jh. die Jakobskirche. Im Verlauf des 11. Jh. übernimmt Domažlice die Verwaltungs- und Grenzschutzaufgaben. Mitte des 13. Jh. wurde Domažlice vom böhmischen König Přemysl Otakar II. zur Königsstadt ausgebaut, mit Stadtmauern und vier Toren befestigt. Bestandteil der Stadt war auch die königliche Burg, deren Burggrafen die Interessen der böhmischen Krone vertraten und mit Hilfe der freien Bauern, welche Choden genannt wurden, die Handelswege schützten und auch die nahe Landesgrenze kontrollierten. Der Wohlstand der Stadt und ihrer Bürger wurde auch durch Handel auf der Straße nach Bayern vermehrt. Vom 17. bis 19. Jh. verliert Domažlice seine strategische Position, auch die Befestigungsanlagen verlieren ihre Bedeutung und werden teilweise abgetragen. Erst in der 2. Hälfte des 19. Jh., erinnern sich tschechische Schriftsteller in der Zeit der „Wiedergeburt“ der tschechischen Nation an die berühmte Geschichte der Stadt und des Chodenlandes. Domažlice wird zum viel besuchten Ziel von Geschichteliebhabern und Reisenden. Seit 1990 nach Wiederöffnung der tschechisch-bayerischen Grenze, erfreut sich die historische Stadt, ihre Baudenkmäler und Kulturveranstaltungen neuer Aufmerksamkeit der Besucher beiderseits der Grenze , die geographische Lage der Stadt Domažlice wird jetzt zum Vorteil.

Lage und Klima

Domažlice ist eine Stadt im westböhmischen Plzeňský kraj in Tschechien  mit etwa 11.000 Einwohnern.

Touristische Attraktionen

Stadtplatz und historisches Zentrum
Der Stadtplatz in Domažlice mit seinen Bürgerhäusern mit Laubengängen aus dem 16. Jh. und dem „schiefen“ Turm neben der Kirche Mariä Geburt ist aus vielen Fotografien der Tschechischen Republik bekannt. In einer Abbildung aus 1592 werden die Laubengänge bereits im heutigen Umfang gezeigt. Der wunderschöne Stadtplatz mit Laubengängen sind eine Besonderheit, die in den Regionen Westböhmens und im benachbarten Bayern nur selten erhalten blieb. Die Innenstadt steht die Stadt seit 1975 unter Denkmalschutz. Im historischen Stadtkern findet man weitere historische Gebäude. Auf dem Stadtplatz steht die gotische, später im Barockstil umgebaute Kirche Mariä Geburt mit dem zylindrischen, ca. 60 cm leicht schiefen Turm, auch eine Kuriosität der Stadt (der Turm ist der Öffentlichkeit zugänglich). Erwähneneswert sind auch die Kirche und das Areal des Augustinerklosters am Stadtplatz. Die ehemalige königliche Burg, jetzt Museum des Chodenlandes, zieht die Aufmerksamkeit mit seinem zylindrischen Turm.. Auf dem Stadtplatz befindet sich auch ein Brunnen, der 2005 als Kopie des ursprünglichen alten Brunnens neu errichtet wurde. Auch in den Vorstädten findet man interessante Objekte. Das Jindřich Jindřich Museum in der Nähe des Stadttors findet man reiche Sammlungen chodischer Volkskunst und eine große Sammmlung der Glasbilder. Auch die Kunstgallerie der Gebrüder Špillar mit Bildern der „chodischen Volkskultur“ ist besuchenswert. Abseits des lebhaften Stadtzentrums steht díe gotische Kirche Zu den Heiligen, an dem Platz, wo die tausendjährige Geschichte der Stand Domažlice begann.

Mittelalterliche Befestigung der Stadt und der Stadtturm
Die älteste Mauer der Stadtbefestigung mit zwanzig halbkreisförmigen Türmen und Wassergräben wurde in der Mitte des 13. Jh. unter der Regierung des böhmischen Königs Přemysl Otakar II. erbaut, als Domažlice zur Königsstadt wurde. Im Laufe des 15.-16. Jh. wird die Befestigung der Stadt durch einen zweiten Befestigungsring mit viereckigen Bastionen und weiteren Erdbefestigungen erweitert. Reste dieser Mauer befinden sich bis heute in den Höfen verschiedener Stadthäuser und in der Nähe der Chodenburg. Bedeutender Bestandteil der Stadtbefestigung waren vier Tore. Zwei dieser Tore wurden bereits in der 1. Hälfte des 19. Jh. abgerissen. Das Untere Tor und das sog. Pförtchen blieben bis heute erhalten. Das Untere Tor gilt als bedeutendes Symbol der langen Stadtgeschichte. Das Stadttor ist an beiden Seiten noch mit dem ursprünglichen Steinportal versehen. Die gegenwärtige Gestalt des Tors stammt aus der Zeit um 1905. (Innenraum des Tors ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich). Im südwestlichen Teil der alten Stadt befindet sich die königliche Burg (heute Museum des Chodenlandes). Zur Befestigung gehörte auch der Stadtturm am Marktplatz, an welche später die Kirche Mariä Geburt angebaut wurde. Der schlanke zylindrische Turm ist heute charakteristische Dominante der Stadt. Vom Turm, der während der Sommersaison für die Touristen geöffnet wird, hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung.

 

Umgebung

Der Berg Veselá hora (Vavřineček) mit der Laurentiuskirche (2 km)
 Der Weg führt vom Augustinerkloster auf dem Marktplatz. Auf dem Berg befindet sich die barocke Wallfahrtskirche St. Laurentius. Sie steht auf der Stelle der ursprünglichen Kapelle. Die Kirche stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jh. Jedes Jahr im August findet hier die bekannte chodische Kirchweih statt. Man kann einen herrlichen Ausblick auf Domažlice, den Böhmischen Wald (Český les), den Bayerischen Wald und Böhmerwald (Šumava) genießen.

Baldov (2 km)
Nördlich der Stadt befindet sich die Anhöhe von Baldov mit der kleinen barocken Dreifaltigkeitskapelle. Auch davon öffnen sich schöne Ausblicke auf den Böhmischen Wald mit dem höchsten Berg Čerchov (1043 m). Der Sage nach wurden hier im Jahre 1431 die Kreuzheere durch das Gesang der Hussiten zur kopflosen Flucht getrieben.

Kozinastatue auf dem Berg Hrádek (4 km)
Oberhalb des Dorfes Újezd mit dem Kozina-Museum erhebt sich der Berg Hrádek, wo im Jahre 1895 die Kozinastatue aufgestellt wurde. Jan Sladký Kozina war der bekannte Führer der Chodenrebellion im 17. Jh.

Erholungsort Babylon (7 km)
Babylon ist ein bekannter Erholungsort in der Nähe von Domažlice. Mit Kieferwäldern umgeben, erstreckt er sich am Badeteich, wo den Besuchern ein Strand, die Rutsche, Kabinen, Imbissstuben, Boot- und Wassertreterverleih zur Verfügung stehen.

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