Thermalbad Bad Waltersdorf
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Einleitung
Der Kurort Bad Waltersdorf ist eine Marktgemeinde mit 2158 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2010) im Bezirk Hartberg in der Steiermark. Bad Waltersdorf war schon immer der größte Ort zwischen den Städten Hartberg und Fürstenfeld, war Sitz einer Urpfarre und später eines Dekanats. Die Struktur Bad Waltersdorfs war von der Gründung an bis ins 19. Jahrhundert rein agrarisch, begann sich dann aber langsam zu wandeln. So entwickelten sich Gewerbe und Handel (z. B. durch bis zu vier Märkte pro Jahr), was die wirtschaftliche Bedeutung erhöhte. Diese Entwicklung begründete die Erhebung zur Marktgemeinde 1928.
Geschichte
Die historische Entwicklung Bad Waltersdorfs ist stark durch seine Lage in der Nähe der Grenze bestimmt. Das Ortsgebiet wurde schon zur Römerzeit besiedelt. Ab dem 6. Jahrhundert siedelten die Slowenen im Ostalpenraum. Das Gebiet des heutigen Bad Waltersdorf war im Besitz des Hochfreien oder Edlen Walter von der Traisen, eines Nachkommen Aribos II., der hier das Dorf gründete und sich in dessen Namen verewigte. 1170 wurde Waltersdorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs waren in Bad Waltersdorf innerdeutsche Flüchtlinge aus Deutschland und Jugoslawien einquartiert.
Lage und Klima
Bad Waltersdorf liegt auf halbem Weg zwischen den Bezirkshauptstädten Hartberg und Fürstenfeld inmitten des oststeirischen Hügellandes im Safental unweit der Grenze zum Burgenland.
Touristische Attraktionen
Mit der Eröffnung der Heiltherme 1984 begann der Tourismus stark zu wachsen; ein Trend, der bis in die Gegenwart anhält. 1987 wurde der Kurpark mit Teich und Spielplatz gestaltet. Durch einen Bescheid der Steiermärkischen Landesregierung vom 11. Oktober 1988 wurde die Marktgemeinde Waltersdorf in der Oststeiermark in Marktgemeinde Bad Waltersdorf umbenannt, womit die Ortschaft offiziell zum Kurort wurde.
Umgebung
Die Gemeinde Bad Waltersdorf setzt sich aus den Ortschaften Waltersdorf in Oststeiermark (890 Einwohner), Leitersdorf bei Hartberg (468 Einwohner), Wagerberg (423 Einwohner), Hohenbrugg (171 Einwohner) und Lichtenwald (71 Einwohner) zusammen (Einwohnerzahlen der Volkszählung 2001)
Natürliche Kurquellen
1975 begannen Bohrungen der Rohölaufschließungsgesellschaft, bei denen man aber nicht auf Öl, sondern in 1150 m Tiefe auf Thermalwasser stieß. Anfangs wurde die Thermalquelle zur Wärmeversorgung genutzt: 1981 wurde die erste geothermische Fernwärmeversorgungsanlage Österreichs eröffnet, mit der hauptsächlich die Schulen, das Freibad und ein Versuchsglashaus beheizt wurden


